• Der Weg in den gesellschaftlichen Abgrund ist nie weit von den Protagonisten entfernt in Bernd Mottls Inszenierung von Giuseppe Verdis “La Traviata”am Kieler Opernhaus. Während der Overtüre steht die Darstellerin der Kameliendame wie ausgegrenzt an einer Autobahnleitplanke vor dem Vorhang, und auch wenn sie kurzzeitig den Weg in das Pariser Partyleben findet, so endet das Stück doch in der Trostlosigkeit einer Autobahnraststätte oder Wartehalle. Auf der meist klar und puristisch angelegten Bühne von Thilo Reuther wird mit wenigen Ausstellungsstücken Atmosphäre erzeugt…

    Ein überdimensionaler Neonschriftzug zeigt, worum das Drama (und das Leben?) kreist: LOVE.
    Die Ausstattung ist dabei nicht frei von Entgleisungen und Kitsch (oder wer kann die Sinnhaftigkeit des aufblasbaren Schwimmbeckens im zweiten Bild erklären?), aber das Konzept der Regie, die in der Geschichte angelegten Gefühle in die heutige Zeit zu übertragen, geht auf. So kreist das Stück nicht mehr allein um Fragen der Moral, sondern die Verletzlichkeit der Titelheldin und der menschlichen Sehnsucht nach dem Rausch. Die Partygäste wirken seltsam und konsequent gleichgeschaltet, und warum sollte der Rückzug des glücklichen Paares statt in Landhaus heute nicht in die vermeintliche Idylle des Schrebergartens erfolgen? Violette wird nicht dadurch gedemütigt, dass sie für ihre Liebe bezahlt wird, sondern durch die Entblößung ihrer Krankheit, wenn Alfredo ihr auf dem Ball die Perücke vom Kopf reißt. Schockierender als der Verkauf von Idealen ist in Zeiten der “Superstars” doch allemal Hässlichkeit und Krankheit. In der Verlorenheit der Wartehalle stirbt Violette einen berührenden Tod, der das Publikum spürbar bewegt.

    Auch hinsichtlich der musikalischen Umsetzung finden sich weitgehend positive Aspekte. Wenn auch der Rhythmus auf der Bühne und im Graben von Markus Frank nicht immer ganz in Übereinstimmung gehalten werden kann, so spielt das Philharmonische Orchester sowohl die ätherischen als auch die ekstatischen Passagen mit Sicherheit und Schwung. Beherrschend unter den Sängerdarstellern ist die Violette der Manuela Uhl. Sie singt differenziert und treffsicher auch bei den leisen Tönen und spielt dabei noch auf wirklich anrührende und überzeugende Art und Weise. Gewohnt nobel und ausdrucksstark gestaltet Jörg Sabrowski den Vater Germont, was besonders das Duett mit Violette zu einem der Höhepunkte des Abends werden lässt. Alexey Kosarev kämpft als Alfredo leider zeitweise mit einem schnarrenden Vibrato. Trotz dessen heimst er etliche “Bravo”-Rufe ein, was vielleicht auch an seiner einnehmenden Erscheinung liegen dürfte, die sich in den Kostümen von Nicole von Graevenitz stets sichtlich gut macht. Darstellerisch kann er nicht immer überzeugen: die Trauer um die verlorene Liebesbeziehung wirkt hölzern und auch in einigen Gesten ist eine noch zu verringernde Unsicherheit zu erkennen.
    Erfreulich ist die Flora der Anne-Carolyn Schlüter. Neben dem angenehmen Gesang dürfte das atemberaubende Kleid im dritten Bild manch einem im Publikum der visuelle Bedeutung der Oper verdeutlicht haben…
    Last, but definitely not least, ist der geschickt auf der Bühne bewegte Chor (dessen Choreografie durchaus mit der des “Las-Ketchup-Songs” mithalten kann) zu erwähnen, der zusammen mit den Statisten darstellerisch eine gute Figur machte, und neben der tänzerischen natürlich auch musikalische Topqualitiät auf die Bühne brachte.

    Fazit: Die Traviata am Kieler Opernhaus hat alles, was man für einen Renner braucht, in den zu rennen es sich lohnt. ein intelligentes und interessantes Konzept, schöne und bewegende Bilder, sowie Musik zum Dahinschmelzen…

    Marcus Semerau/GAMA

      

    한줄의견          
    cepcis 오늘도 트라비아타 공연을 했습니다. 2진 비올렛타 역을 부른 수잔느가 오늘 공연을 마지막으로 킬 극장을 떠난다고 하더군요. 관객들도 기립박수로, 우리모두 뜨거운 박수로 환송했습니다 03-06-02 05:20
    석찬일 어제도 트라비앝 공연을 했습니다. 이번 시즌에 총 15번 공연을 했는데, 마지막 공연이었습니다. 이번 시즌을 끝으로 킬 극장을 떠나는 지휘자 피터 마식, 소프라노 마누엘라 울, 03-06-29 17:32
      그리고 테너 알렉세이 코자레프에게 GMD로부터 꽃다발이 전달되었으며, 모두들 환송의 박수로 아낌없이 사랑을 나누었습니다. ^^ 03-06-29 17:33

  • 샬롬.

    주말이라 조금 일찍 퇴근을 했습니다. 독일은 이제 아침이겠군요.
    오늘 처음 들어와서 글을 남깁니다.
    4월에 독일에 갔을 때에 몇번(정확히 5번) 전화를 걸었었는데
    (하노버,뒤셀도르프) 전화 벨만 울리고 받지를 않으시더라구요.
    독일 철도 패스를 구입했던 관계로 마음만 먹으면 ICE 로 바로 Kiel 을 향하여 달려갈 수 있었는데.. 아쉽습니다. 제가 번호를 잘못 적었는지 이상하게 연락이 안되더군요. 쩝쩝.. 다음을 기약하면서..

    독창회 준비하신다구요.. 연주당일까지 최상의 컨디션을 유지하시도록
    기도하겠습니다.  화이링!!!

    홈페이지를 즐겨찾기에 추가했습니다.
    자주 놀러오겠습니다.
    형수님과 조카에게 안부 전해 주셔요.

    그럼.. 또, 들르겠습니다.
      

    한줄의견          
    cepcis 응, 찬우야, 엄청 반갑다야.. 독일에 왔을 때 안그래도 왜 연락을 안하나 싶었는데,,, 뭐가 잘 안 되었나보구나. 내가 집에 없어도 집사람이 항상 집에 있으니 누군가는 받아야 하는데… 쩝. 다음에 기회가 있겠지. 03-05-31 20:45
      물론 잘 하고 있겠지만, 호산나 성가대와 카이노스를 통해서 너의 음악적 달란트를 더욱 더 유감없이 발휘하길 바란다. 앞으로 자주 연락하자꾸나. ^^ 03-05-31 20:46


  • 날아가는 독수리처럼 높이 날아래이~~

    이야! 이사람, 역시 멋진 홈페이지를 만들었네. 아이 얼굴모습이 참 좋네,얼른보니 자네얼굴도 보이고…하여트 이 홈을 통해 자주 연락할껴….
    우리카이노스 홈이 정리가 안되어(순전히 나의 잘못..바쁘다는 핑계로 방치됨) 우리소식을 잘 못 전해서..(조만간 정상화 및 upgrade) 예정.

    지난 5월에 11일 주일 저녁 가족창이 있었거든..석장로님 가족들도 나오셨는데 내가 비디오로 촬영해서 우리교회 홈 게시판에 올려놓았거든..이문자권사님께서 보시고 잘 보셨다고 내게 메일 주셨더라…

    그 노래하는 모습을 한번보게 아래에서…하여튼 반갑고 잘 구경하고 종종 들러께, 안녕..

    석장로님 가족창 듣기(click please!)

  • Tätowierte Männer in Badehosen, durchtrainierte Frauen im Aerobicdress, stilsichere 60-er Jahre Dekoration, bei der von den Lampen bis zur Frisur des Vereinswirt alles stimmt. Das alles bietet die Kieler Inszenierung von Donna Diana – und “daneben” natürlich noch die Musik und die eigentliche (wenn auch recht dürftige) Handlung der Oper.

    Donna Diana war nach ihrer Uraufführung 1894 eine äußerst erfolgreiche Oper des Komponisten Emil Nikolaus von Reznicek, die nach 1945 in Vergessenheit geriet. Das Kieler Opernhaus hat sich bereits in den vergangenen Jahren mit Ausgrabungen zu Unrecht vergessener Werke einen Namen gemacht. Die Kieler Inszenierung verlegt die Handlung in ein detailreich ausgestattetes, muffiges Sportvereinsheim. Die Inszenierung von Alexander von Pfeil ist durchdacht, stimmig und unterhaltsam, wurde jedoch von einem Großteil des Publikums mit vernehmbarer Kritik aufgenommen. Für Sänger und Orchester gab es dagegen am Premierenabend gab es ungeteilten Jubel.

    Nicht ganz alltägliche Szenen vor der Premiere: Ein Teil des Publikums ist von außerhalb Kiels angereist, denn die Oper war seit 60 Jahren nicht mehr zu hören. Mitglieder der Reznicek-Society haben teilweise einen weiten Weg nach Kiel auf sich genommen, um die Premiere zu erleben. Vor dem Opernhaus wird ein Fernsehinterview gegeben. Die Premierenvorstellung wird von einem CD-Label mitgeschnitten und soll auf demnächst veröffentlicht werden.

    Viel Lärm um nichts? Keineswegs! Musik und Inszenierung sorgen dafür, dass die Aufführung keine Sekunde langweilig ist. Die Handlung der Oper ist belanglos. Donna Diana und Don Cesar, die in der Oper ein Happy End erleben dürfen, finden erst zueinander, nachdem sie sich durch gespielte Gleichgültigkeit füreinander gegenseitig in Fahrt gebracht haben.

    In der Regie von Alexander von Pfeil wird die Handlungsarmut der Vorlage durch Phantasie- und Detailreichtum ausgefüllt. Jedes Chormitglied agiert individuell auf der Bühne, die Bernd Damovsky und Stefanie Klie in ein Sportvereinsheim im Stil der 60er Jahre verwandelt haben. Die Kunstledersitzgruppen, die mit Siegestrophäen zugestellte Bar und das flugs herbeigetragene Siegertreppchen werden geschickt als Schauplätze der Handlung genutzt. Die Akteure machen in den Kostümen von Marian Bouwman eine gute Figur, die Auftritte in Badehosen, Bademänteln und Aerobicdress passen so selbstverständlich ins Ambiente, dass sie in keinem Moment peinlich wirken.

    Der Kampf um die Gunst von Donna Diana wird als fairer Wettstreit zwischen Sportsfreunden auf die Bühne gebracht. Das Vereinsheim ist ein Mikrokosmos, in dem geschwitzt, gelitten und gesoffen wird. Immer gibt es auf der Bühne etwas zu sehen. Dianas Vater ist Sportfunktionär und betrügt seine im Libretto nicht vorgesehene Frau mit dem Vereinsflittchen. Seine Frau sucht Trost und Vergessen an der Bar, kann aber noch erleben, wie ihre Rivalin unter den Sportsfreunden weitergereicht und gedemütigt wird. Chor und Statisterie agieren mit sichtlicher Spielfreude. Das Spektakel hat nicht immer etwas mit dem Inhalt des Librettos zu tun (wenn etwa der siegreiche Don Cesar in Champagner gebadet wird), ist aber immer fesselnd und unterhaltsam.

    Die Musik überrascht durch eine große Spannweite zwischen Anklängen an Wagner bis zu operettenhaften Abschnitten. Das Orchester unter Leitung von Ulrich Windfuhr spielt oft laut, aber mitreißend und kostet die Kontraste und harten Übergänge der Partitur voll aus.

    Roman Sadnik als Cesar versemmelte am Premierenabend grandios den ersten Spitzenton, steigert sich dann jedoch erheblich und beeindruckt mit seiner engagierten Darstellung der Rolle. Musikalisch stimmt wirklich alles. Vor allem die Ensembleszenen funktionieren mit unglaublicher Präzision. Max Wittges singt den Vater der Diana mit Noblesse und ist auch darstellerisch stark gefordert. Susanne Kreusch und Anne-Carolyn Schlüter becircen Publikum und Vereinsmitglieder mit Musikalität und Anmut. Die kleineren Rollen der Sportsfreunde sind mit Hans-Jürgen Schöpflin, Matthias Klein und Simon Pauly fast zu gut besetzt, was der musikalischen Balance der Szenen jedoch natürlich gut bekommt. Fast unterfordert mit der Rolle der Laura ist auch Cornelia Zach, die mit Wohlklang und Textverständlichkeit einen starken Eindruck und im Sportdress eine betörende Figur macht. Der unbestrittene Star des Abends ist Manuela Uhl. Da sitzt jeder Ton, sich macht einen Handstand – und singt dabei, tanzt verführerisch auf der Bar und bannt die Aufmerksamkeit des Publikums in den dramatischen Momenten.

    Die Zustimmung des Publikums zur musikalischen Leistung aller Beteiligter ist einhellig. Die Buhrufe für das Inszenierungsteam sind etwas ungerecht. Welchen Eindruck hätte die Oper bei einer 1:1-Umsetzung des mageren Librettos gemacht? Und der musikalische Eindruck rechtfertigt die Aufführung in jedem Fall.

    Am Ende hat Cesar seine Diana gewonnen. Sie darf ihm seine Sporttasche packen und in sein Heim folgen. Liebe ist Sport – Beides ist schön, kann aber auch verdammt hart sein…

    (Marcus Semerau)

  • 제일 왼쪽에 있는 시몬의 팔뚝 아래에 얼굴 안 보이는 사람이 바로 나다. 그 옆에 슬라바가 보이며 오른쪽에는 마틴이 보인다. 가운데에는 테너 주인공 사드닉이 샴페인 세례를 받고 있다. 뒷쪽에는 샴페인을 피해서 도망가는 할머니와 합창단원들이 보인다. ^^
    __________

    오늘 저녁에는 돈나 디아나(Donna Diana) 연주가 있었다.

    이 오페라의 마지막 부분에 나를 포함한 5명의 수영선수(극중 역할)가 또 한명과 함께 테너주인공에게 샴페인을 터트리는 장면이 있다.

    지금까지 무대 연습할 때에도 그렇지만 실제로 공연할 때마다 적어도 한개의 샴페인 병마개가 오케스트라 박스에 떨어져서 오케스트라 연주자들을 놀라게 했었다. 당연히 매번 샴페인 터트리는 사람들에게 조심하라고 특별 주문이 들어왔다. 사람이 없는 곳을 향해서, 특히 오케스트라 박스(무대정면)을 향해서 터트리지 말라고 말이다.

    내가 샴페인을 터트리면서도 병마개가 어디로 날아가는지 잘 모른다. 아니 어디로 날아가는지 못 본다고 하는 게 더 정확하겠다. 솔직히 이제까지 한번도 어디로 날아가는지 못 봤다. 노래하면서 어느 한 순간에 여섯명이 같이 샴페인도 터트려야 하며, 일단 샴페인이 터지면 바로 치솟는 거품, 아니 샴페인줄기를 테너 주인공을 향해서 뿌려야 하기 때문이다.

    오늘도 어느듯 오페라는 종반부를 향해 달리고 있었으며, 드디어 샴페인을 터트리는 순간이 되었다. 나는 샴페인 병마개를 조이고 있던 철사를 풀었다. 그런데 지난번까지는 이 정도면 벌써 날아갔어야 할 마개가 오늘은 꼼짝 달싹도 안하는 것이 아닌가.
    ‘아니, 왜 이러지? 이런 적이 없었는데…’
    주위를 둘러보니 다른 동료들의 샴페인도 평소보다는 늦게 터지거나 아직 안 터지고 있었다.
    나는 병을 더 세게 흔들고는 엄지 손가락으로 병마개를 약간 위로 올려보았다. 그랬더니 언제 그랬느냐는 듯이 병마개는 하늘을 향해서 올라갔다.
    그 때 내가 무대 벽을 향해있었기 때문에 당연히 내 병마개는 벽을 향해 날아갔다. 거기까지 확인한 나는 테너주인공에게 샴페인을 뿌리려고 달려갔으며 평소와 다름없이 연주는 끝이 났다.

    관중들의 박수에 호응하는 커튼콜(인사)이 끝나고 모두들 무대를 떠나려고 할 때였다.
    갑자기 오케스트라 지휘자가 밖으로 나가는 사람들을 향해서 멈추라고 하는 것이 아닌가…
    모두들 왠일인가 의아해하면서 멈춰서서는 지휘자를 바라보았다.

    지휘자는 매번 오케스트라 박스로 병마개가 날아와서 여러분들에게 주의를 요했는데, 오늘은 자기 바로 옆으로 병마개가 떨어져서 자기가 맞을 뻔 했다고 하였다. 그러더니 다음 연주할 때에 또 다시 이런 일이 발생하면 그 부분에서 연주를 그만두겠다고 하였다. 아마도 지휘자는 우리들이 고의적으로 오케스트라 박스를 향해서 샴페인을 터트린다고 생각하는 지도 모르겠다.

    ‘아니 도대체 누가 또 오케스트라 박스를 향해서 샴페인을 터트렸지?’
    이렇게 생각하면서 내 뒤에 서 있는 동료 안제이를 찾았다. 안제이는 지난번 연주에서도 다른 동료의 병마개가 오케스트라 박스로 날아가는 것을 봤기 때문에, 혹시 오늘은 누구 병마개가 오케스트라 박스로 날아갔는지 봤냐고 물었다. 그랬더니 안제이는 바로 내 병마개가 오케스트라 박스로 날아갔다는 말했다. 내가 직접 눈으로 벽을 향해서 날아가는 것을 봤던 그 병마개가 말이다.
    ‘헉, 이럴수가…’
    안제이가 말하길, 내 병마개가 벽을 향해서 날아간 것은 사실인데, 벽에 맞고 난 다음에 오케스트라 박스로 떨어졌다는 것이다.

    난 나 때문에 많은 동료들에게 괜히 미안한 생각이 들었다. 고의든 우연이든 내가 원인을 제공했기 때문이다.

    대기실로 돌아와서 다른 사람들에게 내 병마개가 벽을 맞고 오케스트라 박스에 떨어졌다고 이야기를 했다. 사실이 그렇다면 이를 밝혀야 다른 사람들이 자신때문일지도 모른다는 불안감에서 해방될 수 있다고 생각했기 때문이다.

    “니 병마개가 아니야, 내 병마개가 오케스트라 박스를 향해서 바로 날아갔어.”
    키가 훤칠한 마틴이 이렇게 말했다.
    ‘그렇다면 내것이 아닌가?’

    일이 이렇게 되었다면 오늘 누구의 병마개가 오케스트라 박스에 떨어졌는가는 그리 중요한 것이 아니다. 하지만 다음 번 공연에는 그 누구의 병마개도 오케스트라 박스에 날아가지 않을 것이라는 확신이 없다는 것이 문제인 것이다.

    마틴은 다음 연주 시작하기 전에 조연출에게 가서 샴페인을 터트리지 않겠다고 이야기하는 것이 어떻겠냐고 하였다. 하지만 이는 우리들만의 문제가 아니라 연출상의 문제이므로 어떻게 될지는 아직 잘 모르겠다.
    만약 샴페인을 터트려야만 한다면 무대 뒤쪽을 향해서 터트릴 수 밖에 없을 듯하다. 그렇게 된다면 무대 뒤쪽에 서 있는 다른 합창단원들에게 샴페인 줄기가 날아가는 것을 피하기는 힘들 것 같다.

    날아가는 샴페인 줄기를 피해서 무대위에서 뛰어다니는 대강 30명 정도의 합창단원들의 모습을 상상하니, 괜히 입가에 미소가 생긴다.
      

    한줄의견          
    cepcis 어제 돈나 디아나 연주를 했으며, 우리는 샴페인을 터트렸다. 아무도 샴페인을 합창단을 향해서 터트리지 않았다. 03-05-26 18:56
      하지만 마티아스의 병마개가 오케스트라 박스에 떨어졌기에 커튼 콜 다음에 지휘자가 무슨 말을 할까 기다렸으나, 지휘자는 그에 대해서 아무 말도 하지 않았다. ^^ 03-05-26 18:57
      어제는 슬라바의 샴페인 병마개가 한 30센치정도 오르고 떨어지고는 아무런 반응이 없자, 슬라바가 왠일인가하고 눈을 들이대고 보는데 샴페인이 치솟았답니다. ^^ 03-06-02 05:22

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    그동안 병원신세를 지다보니 이제서야 글을 올리게 되네요.
    홈피 만드신거 추카추카해요. 찬일씨..찬은이도 역시 추카해.
    샤론이도 어느새 많이 컸네요. 머리카락은 많이 자랐는지 모르겠네.
    사진으로 봐선 그렇지 않은것 같은데….
    작년에 보고 여직 한번도 못봐서 보고싶네요. 그렇게 한번 오라했건만기차를 못탄다는 그런 말도안되는 변명으로 여직것 못만나고 ….
    샤론아! 엄마랑 기차타고 빌레펠트에 한번 놀러와라. 이모가 맛있는거 많이해줄께….
    찬일씨! 독창회 준비잘하시고요, 아쉽게도 저흰 보지못할것 같네요.
    그때쯤이면 우리 시온이가 이세상에 나오지 않을까요?
    찬은아, 잘지내고 이제 곧 시부모님 오시겠네. 잘해라…
    그리고 어제 기저귀 사러 갔었는데 여기는 벌써 2주전에 다 끝났단다.아쉽쥐만 제돈 다 내고 사야겠다.ㅠㅠ
    그럼 또……….

    한줄의견          
    cepcis 부선씨, 무거운 몸을 이끄시고 이렇게 좋은 글 남겨 주시니, 감사합니다. 기회가 되면 저희들이 한번 찾아뵈어야 하는데, 왠지 바쁘네요. 03-05-21 19:22
      일단 제코가 석자라서… 독창회 준비 열심히 하겠습니다. 우리는 그래도 기저귀 좀 장만했는데… 아쉽네요. 몸조리 잘하세요 ^^ 03-05-21 19:24
    이현숙 김부선씨가 빠르마에 같이 다니시던 분인가여??찬일씨?? 너무 반갑네요^^* 03-05-21 22:09
    cepcis 그 김부선씨가 아니고 마누라 동기 김부선씨입니다. ^^ 03-05-22 00:05
    손님 아하.. 구럼 내 후배네..김부선이..ㅋㅋ 부선이도 독일에 있나봐여?? 몰랐는데. 03-05-27 04:45
    cepcis 네, 맞아요. ^^ 03-05-27 16:42
    Sebastian Mamma 흐미, 부선이두 아기 갖았구먼~ 담엔 연락처두 남기거라~혜영~ 03-08-30 00:53

  • The Winner takes it all: der neue Bademantel-Held im Rotkäppchen-Regen. Tenor Roman Sadnik darf im öden Vereinsheim wenigstens schön singen. Foto Thode
    __________

    In Badelatschen am Abgrund

    “Donna Diana”: Alexander von Pfeils Inszenierung verweigert sich dem Komischen in von Rezniceks Oper

    Fortsetzung:
    Den schaalen Nachgeschmack, den der Kieler Wiederbelebungsversuch der von 1894 bis in die 40er-Jahre gerngespielten und dann in der Versenkung verschwundenen Oper hinterlässt, auch auf die Musik zu schieben, wäre nicht fair. Die Kieler Philharmoniker beweisen mit beachtlicher Genauigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit wie vielgestaltig ihr oft rasant auftrumpfender Part angelegt ist. Er kann mit dem Niveau von Humperdinck und Siegfried Wagner, dem frühen Zemlinsky oder Wolf-Ferrari bestens mithalten. GMD Ulrich Windfuhr zeigt Sinn für die raffinierten Klangvaleurs, für das Zischen und Schäumen, Plappern und Säuseln der Partitur und lässt allenfalls in der verhetzten Ouvertüre oder beim Walzer-Charme Wünsche offen.

    Die Sänger der beiden Hauptpartien Donna Diana und Don Cesar bekommen vom Komponisten keine Steilvorlagen, um groß herauszukommen. Aber Manuela Uhl und Roman Sadnik singen beide so natürlich-klangschön, sicher und differenziert im Ausdruck, dass ihre sich gegenseitig endlos umkreisenden Figuren nicht blutleer bleiben. Erfreuen kann man sich auch an schönen Ensemble-Sätzen.

    Das Problem liegt also woanders: Im etwas grätenlosen, in sich gefangenen Libretto vielleicht, das der Komponist selbst über Umwege nach der einst ebenfalls vielgespielten spanischen Barock-Komödie El Desdén Con El Desdén Don Augustín Moreto y Cavanas zusammenschusterte; vor allem aber in der eindimensionalen Inszenierung Alexander von Pfeils.

    Seit jeher neigt dieser Regisseur dazu, Opern ihre saturierte Gemütlichkeit auszutreiben, ihrem kulinarischen Charme zu misstrauen. Während er die letztendlich finsteren Dramen wie Verdis Rigoletto oder Brittens Lucretia dabei von vornherein auf seiner Seite weiß, muss er im phantastischen oder gar komischen Genre hart eingreifen. Mit kühnen Schnitten trimmte er so Hoffmanns Erzählungen auf Psychohorror, merzte auch in Franco Alfanos Cyrano de Bergerac heitere Rudimente aus. Aber was dort heiß diskussionswürdig gelang, führt nun zum Knock Out der “Komischen Oper” in der ersten Runde. Im Programmheft-Interview beschwört von Pfeil noch treffend die für das Werk typischen Kontraste zwischen beschwingter Bolero-Oberfläche und seelischem Abgrund. In seiner szenischen Umsetzung ebnet er dann aber diese so wichtige Fallhöhe komplett ein. Der Abgrund wird der dauerplatte Boden der Tatsachen. Die Musik kann noch so sprunghaft die Stimmung wechseln, die Regie ertränkt sie ungerührt gnadenlos in Melancholie und Monotonie.

    Die Handlung ist in den badelatschigen, im Grunde unerotischen Mief einer Wellness-, Swinger- und Body-World verlegt, ohne daraus die Kraft zu Karikatur und Bewegungswahnwitz zu schöpfen. Ein Rülpser ist schon das Höchste auf der Humorskala und eine abstruse Pausenlösung evoziert weiteres Kopfschütteln. Bernd Damovsky und Stefani Klie potenzieren die Ödnis mit ihrer viel zu großen, akustisch problematischen Teak-Funier-Tresenhalle. Auch Marian Bouwman will sich in ihren Kostümen weder zur trashigen Übersteigerung noch zur präzisen Bestimmung eines Jetzt oder Gestern durchringen. Der gestelzte Tonfall bei Hofe steht ohnehin quer zum Biertresen. Denn die eigentlich vom Opernhaus angekündigte, von Reznicek selbst ins 20. Jahrhundert verlegte Zweitfassung der Oper ließ sich nicht bewerkstelligen.

    Die widerspenstig-verschreckte Diana, so erfahren wir inmitten all dieser Unschärfen müde mitleidig, wird dem allgemeinen Körperkult nicht voll gerecht und erleidet das Schicksal ihrer Mutter (Christel Marchi): Endlich ihrem an- und ausziehenden Cesar versprochen, wird sie nämlich nur noch die Matrone an seiner mächtigen Seite zu spielen haben. Der Gernegroß von Welt, so zeigt das Beispiel ihres Vaters (markig: Max Wittges), hält sich selbstverständlich zusätzlich ein blondes Girlie im falschen Nerz (Sinet Witthöft). Die schweren Jungs von nebenan Louis und Gaston (bewährt: Hans-Jürgen Schöpflin und Matthias Klein) streben diesen “Glücksstatus” erst an.

    Floretta, neben Laura und Fenisa (Cornelia Zach, Susanne Kreusch) das Aerobic-Wunschbild dieser uninteressanten, auf diverse Körpersäfte fixierten Pappnasen-Gesellschaft (Chor, bestens beigemischt von Jaume Miranda), darf sich um Diana herum etwas in den Vordergrund spielen. Zudem gewinnt sie durch Anne-Carolyn Schlüters geschmeidig-schönen Mezzo-Töne, zumal im zartbitteren Schlummerlied, an Aufmerksamkeit. Unter Wert, wenn auch als Club-Wärter omnipräsent, wird schließlich die wichtige Rolle des Perin verkauft. Immerhin singt Simon Pauly die Partie mit ihrem anspruchsvollen Narrenlied auf hohem Niveau.

    Die Gegenwehr des Publikums gegen das einseitige Regiekonzept fällt eindeutig aus. Der eigentliche Dienst an Reznicek gelingt zumindest auf musikalischer Ebene. Der Ertrag steht mit der CD-Produktion also noch aus.

    Emil Nikolaus von Reznicek: Donna Diana. Opernhaus Kiel. Regie: Alexander von Pfeil; Bühne: Bernd Damovsky / Stefani Klie; Kostüme: Marian Bouwman; Musikal. Leitung: Ulrich Windfuhr. Termine: 23., 25., 29., 31. Mai, 22. Juni. Karten: 0431 / 95 0 95 www.kiel.de/buehnen CD-Produktion des Labels cpo, ermöglicht durch die Reznicek Society, ist in Vorbereitung.

    Kieler Nachrichten vom 20.05.2003

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    홈을 만들어 놓고 방문자를 기다리던 때가 저한테도 있었는데

    이렇게 늦게 글을 올린점 깊이 사과드립니다.

    방명록이 따로 없는걸로 봐서 이곳에 글을 남깁니다.

    가족의 생활도 생생한 사진과 함께 볼 수 있어 넘 좋았어요.

    앞으로 독창회 준비 잘하시고 승리하는 독일에서의 삶이 되시길…

    샤론이와 우리 시온이가 만날날도 멀지 않았군요.ㅋㅋ

    한줄의견          
    CepCis 앗. 아이 이름을 시온이로 지으셨나보군요. 우리가 벌써 2년전부터 찜해놓은 이름인데… ^^;;; 03-05-20 18:00
      그리고 사과의 말씀이라뇨… 정말 이렇게 글도 남겨주셔서 감사합니다. 태운씨도 나날이 발전하는 노래와 지금도 자상하지만 더 자상한 남편, 아빠가 되시길 바랍니다. ^^ 종종 놀러오세요. 03-05-20 18:02

  • 이렁게 멋있는 홈피를 만들었네
    찬일 실력이라면 벌써 만들 수 있었을텐데 조금 늦었구만
    진짜로 축하하고
    그리고 독창회 준비 잘하고 성공하기를 멀리서나마 기도할께
    참 균형이는 이제 아주 한국으로 들어 올 모양이던데…….
    성공적인 독창회가 되기를 차니리 화이팅…….

    한줄의견          
    CepCis 형님, 독창회 준비 열심히 할께요. 균형이가 이제 한국으로 귀국하는군요. 얼마전인가 오페라 한다는 말을 들은 것 같은데… 03-05-20 17:55
    아참, 샤론이는 요즘도 형님과 같이 가서 구입한 유아용 비디오를 열심히 보고 또 봐서, 이제 테이프가 다 늘어지고 지지직거리고 그래요. ^^ 03-05-20 17:56

  • 내가 넘 늦게 들린거 같아 미안하군….ㅠㅠ
    여기저기 일들이 해결은 안되구 바쁘기만해서 여유가 없었기두 하구…ㅅㅅ
    앞으로 자주 들러서 쉰소리많이 하구 갈께~~~~~~~~
    하여튼 축하하구 언능 겅부해서 내꺼두 맹글어줘…-0-
    샤론이 까~~~~~~꿍~~~~~~^^

    한줄의견          
    cepcis 아이구나, 형님, 오셨군요. 감사합니다. 일단 독창회 끝나고 열심해 해보겠습니다. ^^ 03-05-20 17:45