• 찬일씨, 찬은, 샤론~

    벌써 한 해의 마지막 문턱에 와있다는게
    믿어지지가 않고나!

    여기 라성은 낮에는 반팔입고 밤에는 긴 옷을
    입어야 하는 matta의 꽃다발(?)과 같은 날씨랍니다…
    그래서 옷장속이 여러 계절의 옷이 한데 어울려
    사이좋게 걸려있쥐요…

    가을 들어서면서부터 정신없이 바쁘게 지내고 있지만
    그래도 한해를 마감하며 정리할 것은 정리 해야겠기에
    머리를 쥐어짜며 그동안 감사했던 분들에게 조그만 선물
    이라도 해보려 끝도 없는 선물리스트를 작성하고 있어요…
    (아적은 작성만 하고 있쥐요…)

    그래도 감사한 것은 역시 아가 잘 자라주고허니
    더한 기쁨이 어디있겠쓰요…
    사진 보니 샤론이도 참으로 예쁘게 잘 자라고 있군여…

    애니웨이, 찬일씨 가정두 늘 건강하고 기쁨 충만하길 기원드려요…

    피예쓰: 찬은아, 너으 편지가 그립고나…

    빠…이

    한줄의견          
    석찬일 웅와. 고놈 많이 컸네요. ^^ 얼라 키우느라 수고 만씸더. 연말이라 많이 바쁘시죠. 서로 만나기는 현제 어려우니 언제 한가할 때 화상채팅이나 한번 하죠. ^^ 03-12-07 03:51
    샤론맘 성민이… 많이컷네!!!! 갈수록 오빠를 더욱더 닮아 가는군. 물론 오빠 보다 훨씬 나은건 사실이지만…. 길게 적지 못하니 멜 보낼께..안뇽 03-12-07 04:57

  • 아이들은 만 3살이 되면 유치원에 다닌다.
    하지만 아직 만 3살이 안 된 샤론이는 만 2살이 좀 넘어서부터인가 놀이방에 다닌다.
    매주 월요일과 수요일 오전 8시 30분에서 9시 사이에 놀이방에 데려다주면 보모선생님과 신나게 즐거운 시간을 보내는 아이들은 엄마들이 다시 오전 11시 30분쯤 데리러 오면 엄마와 함께 하나 둘씩 집으로 돌아간다.

    오늘(2003년 12월 3일)도 어김없이 아내는 아침에 샤론이가 놀이방에서 먹을 간식과 쥬스, 그리고 만약의 사태를 대비해서 샤론이가 쉬쌌을 경우 갈아입을 옷을 샤론이의 자그마한 가방에 준비해서 놀이방으로 갔다.

    평소 같으면 처음 놀이방에 도착해서 적응될 때까지 한 5분에서 10분정도 걸리는 샤론이가 오늘은 보모선생님이 준비하신 솔방울로 크리스마스 츄리 만드는 놀이을 보고는 도와주려는 엄마의 손길을 뿌리치며 말했다.
    “엄마, 가~. 우유사러 가~!”

    그 전까지는 샤론이가 어느 정도 분위기에 적응되면 엄마는 항상 이렇게 말하고 했었다.
    “샤론아~, 엄마가 슈퍼에 가서 맛있는 과자랑 우유 사가지고 올께. 안녕~”

    하지만 오늘은 그 적응시간이 바로 유치원에 도착하는 시간이 되었던 것이다.
    내면적으로는 샤론이가 스스로 만들고 싶어하는 솔방울 크리스마스 츄리를 엄마가 방해한다고 느껴졌는지 모르겠으나, 그냥 가만히 있으면 엄마가 솔방울 크리스마스 츄리를 다 만들어 버릴 것만 같다는 위기의식이 발동했는지도 모를 일이다.

    엄마는 놀이방을 나와서 차를 몰고 슈퍼에 가서 장을 보고는 다시 놀이방 마칠 시간쯤 되어서 샤론이를 데리러 갔다.

    놀이방의 마지막 15분간은 보모선생님과 아이들이 일찍 와 있는 엄마들과 함께 노래를 부르며 마지막 순서를 가진다.
    엄마도 샤론이와 함께 앉아서 다른 아이들과 엄마들과 함께 즐겁게 노래를 부른 후, 순서가 끝나서 집에 갈 준비를 했다.

    일단 샤론이 가방을 챙기고 (간식도시락은 가방에 들어있다), 쥬스 병을 가지고는 현관에서 샤론이 외투를 입혔다.
    그 시간쯤이 되면 놀이방 현관은 들어오는 엄마들과 집으로 가는 아이와 엄마로 인해서 북적인다.

    그 때 한 흑인 아이가 현관쪽으로 나왔다.
    아마도 현관문 소리가 나서 자기 엄마가 왔다고 생각이 되어서 나왔는지, 아니면 엄마가 왜 아직 안 오냐고 속으로 생각하며 언제 올까 조바심에 기다리는 것은 아닌지 모르겠다.

    평소 샤론이와 장난도 치며 잘 지내는 흑인 아이가 현관에 보이자 샤론이는 말했다.
    “엄마~. 친구야는 깜깜하다~”

    – 오마니(211.245.208.104) ㅎㅎㅎ 친구야는 깜깜하다, 정말 재미있는 샤론이구나. 어쩌면 그렇게 얼른 생각이 날까? 귀여운것 정말 꼭 개물어주고싶구나,^^^ 2003-12-04 19:03:04
    – 고모(24.69.255.203) 어마마마, 개물어 주는 것은 어떻게 하는 것입니까? 2003-12-20 08:12:41
    – 홈지기(217.82.116.147) 오타정정 한줄의견 오마니님의 글 중 “개물어” 를 “깨물어”로 정정합니다 2003-12-20 19:42:23

  • 2003년 11월 어느날

    샤론이는 자신이 공주라고 착각하는 듯

    나는 공주다 노래를 확신에 차서 힘차게 부른다

  • 2003년 11월 어느날

    샤론이는 발성연습을 한 후

    동그라미 노래를 열창한 후

    한손가락을 위한 피아노 즉흥곡을 연주한다

  • 며칠전 SBS 프로그램인 최수종 쇼를 보았다.
    초대손님으로 나온 신동엽의 재미있는 화장실 이야기를 듣고서 나는 새로운 사실을 알게 되었다.

    화장실 중에 좌변기가 2개가 있는 화장실도 있다는 것이다.
    솔직히 이해가 잘 되지 않았지만 뭐 그럴수도 있으려니 하면서 듣고 넘겼다.

    “우르르 쾅쾅~ 쿠~~~웅~”
    저녁식사 때 약간 맵게 먹어서 그런 것일까?
    뱃속에서 천둥치는 소리가 들렸고, 나는 신호가 느껴져서 화장실로 갔다.

    변기에 앉아서 듣는 천둥소리는 조금전 뱃속에서 나는 소리를 들을 때보다 왠지 더 가깝게 들렸으며, 뱃속이 시원해 지는 쾌감을 만끽할 수 있었다.
    하지만 무엇인가 아직 뱃속에 남아있다는 듯한 느낌을 지울 수 없어, 마냥 변기에 앉아 있던 중, 다시 신호가 오기 시작했다.
    ‘이번에 오는 놈은 좀 더 큰 놈이가 보군… 이놈 때문에 내가 자리에서 일어나지 못했나 보네… 빨리 와라. 이놈아~~’

    슬슬 끓어오르는 기운을 밀어내기전에 기를 마구 모으고 있는데, 저 멀리 거실에서 샤론이와 아내의 대화소리가 들려왔다.
    “엄마. 쉬~ 쉬~”
    “응, 샤론아, 아빠에게 가서 쉬~ 하고 싶다고 해”
    거실에서 집안정리를 하고 있던 아내는 내가 화장실에 있다는 사실을 몰랐나 보다.
    나는 어찌 해결할 수 없어, 변기에 앉은 채로 말했다.
    “내, 똥 눈다~”
    이어서 샤론이가 화장실 쪽으로 뛰어오는 소리가 들리기 시작했다.
    마음이 다급해진 나는 크게 소리를 질렀다.
    “내, 똥 눈다카이~”

    하지만 아내는 절규하는 나의 소리를 못들었는지 아무런 반응이 없었으며, 샤론이는 드디어 화장실 문을 열고 들어왔다.

    아이들의 특성상 오줌을 오래 참지 못한다는 사실을 무수한 경험을 통해 체득한 나는 나 자신도 어찌하지 못하며, 샤론이도 오줌 싸게 그냥 놔 둘 수 없는 진퇴양란의 궁지에 몰렸으며, 며칠 전 최수종쇼에서 봤던 변기 2개가 있는 화장실이 바로 낙원에 있는 화장실일지도 모른다는 말도 안 되는 생각을 하기에 이르렀다.

    위급할 때 더 강하게 임하시는 하나님의 은혜가 내게 지혜로 다가왔으며, 나는 변기에 앉은 채로 샤론이의 바지와 팬티를 아래로 내린 후, 샤론이를 번쩍 들어 다리는 욕조 바깥쪽으로, 그리고 엉덩이는 욕조 안으로 위치하게 한 후, 샤론이에게 “쉬~, 쉬~” 라고 외쳤다.

    뭔가 평소와는 분위기가 다르다는 것을 안 샤론이는 잠치 머뭇거리며 가만히 있다가 아무런 일이 없었다는 듯이 무사히 쉬를 잘 마쳤다.

    일단 샤론이를 잘 마무리하여 먼저 보낸 후, 나는 좀 전에 모았던 기를 다시 한번 발산하여 개운한 느낌으로 화장실을 나올 수 있었다.

    – 오마니(211.245.208.104) 참 재미있군^^^ … ㅎㅎㅎ 샤론이 변기를 옆에 두었다가 그때 사용하면 되지 아이고 민망해라 ㄲㄲㄲ . 2003-11-29 21:26:37
    – 석찬일(217.82.122.237) 그 때 샤론이 변기는 안방에 있었기에 제가 어찌 그 상태에 안방까지 가서 가져올 수 없었습니다. ^^ 그리고 뭐가 그리 민망합니까요. 헤헤 사람 사는 게 다 그런거지요. 허허… 2003-11-30 02:04:35
    – 고모(24.69.255.203) 부녀가 화장실을 최대한 다양하게 그리고 효과적으로 사용했다는 것을 자랑하고 싶은것이었더냐? 2003-12-20 08:17:18

  • Bösartig und bedrohlich, aber brilliant, präsentiert sich die aktuelle Inszenierung von Webers “Freischütz” im Kieler Opernhaus. Erbarmungslos beleuchtet die Regie von Frank Hilbrich gesellschaftlich Rituale, schenkelklopfenden Alkoholismus und biedere Vereinsmeierei. Kein Hauch von niedlicher Harmlosigkeit liegt mehr über der Handlung – offenbar sehr zum Unmut des Kieler Premierenpublikums, das in Sachen Buhrufe neue Höhen erreicht!

    Das Philharmonische Orchester spielt unter der Leitung des Neuen Generalmusikdirektors Georg Fritzsch transparent und dynamisch uns setzt bereits bei der Overtüre Maßstäbe. Noch während des Vorspiels hebt sich der Vorhang über der kargen Einheitsbühne von Hugo Gretler, auf der der Darsteller des Max sich vor einem Bild seiner zukünftigen Braut Agathe in Albträumen windet.

    Was für ein Versager er ist, wird ihm gleich zu Beginn vom Chor der Jäger klar gemacht, der ihn in plumper Uniformität zum Außenseiter stempelt. Kein Wunder, dass Max auf Abwege gerät und sich in der Wolfsschlucht von Kaspar in die Schwarze Magie einweihen lässt. Sein Schicksal dunklen Mächten anzuvertrauen, scheint ihm die einzige Möglichkeit, die Traditionen zu erfüllen, Agathe zu heiraten und in bürgerlicher Zweisamkeit Teil der Gesellschaft zu werden. Als er nach allerlei Pech und Missgeschicken kurz davor ist, in die ehrbare Gesellschaft aufgenommen zu werden, zieht er es vor, sich eine der Kugeln, die bereits von Beginn des Stücks an auf seinem Hemd angebracht sind, in den Kopf zu jagen…

    Recht so! Denn in Frank Hilbrichs Umsetzung weicht die Jägerromantik dem Gruppendruck und Konformitätszwang in einem spießigen Schützenverein. Alkohol fließt in Strömen und verwandelt das (außerordentlich schön gesungene) Lied vom Jungfernkranz in einen Polterabendspaß, dem die von düsteren Ahnungen geplagte Agathe genauso wenig zuhören mag wie Max dem Jägerchor.

    Realität, Traum und Wahn mischen sich auf der im Bühnenraum stets präsenten Wolfsschlucht und treiben die Protagonisten zum blutigen Ende, wenn sie sich nicht in das Schunkeln und Marschieren der bürgerlichen Gesellschaft einreihen wollen, die ihre Waffen immer mit sich führt und nicht zögert, sie gnadenlos auf Abweichler zu richten.

    Der schlüssigen interessanten Inszenierung mochte ein Großteil des Premierenpublikums offensichtlich nicht folgen. Irritation und lauter Protest richteten sich in erster Linie gegen das Regieteam, das die Kostümbildnerin Ines Rastig mit ins Konzept passenden , aber vor allem in Fall der Agathe nicht immer vorteilhaften Kostümen komplettierte. Wo das Publikum schon am Brüllen war, bekam gleich noch der Darsteller des Max, Mehrzad Montazeri, sein Fett weg. Zwar konnte er sein Stimme am Premierenabend nicht immer frei führen, aber er bewältigte die Partie achtbar und kann in den kommenden Vorstellungen hoffentlich noch zeigen, warum man ihn für diese Rolle engagiert hat, die er darstellerisch eindrucksvoll verkörpert hat.

    Jooil Choi als Kaspar und Michaele Ische als Ännchen konnten das Publikum besser von ihren Qualitäten überzeugen. Trotz heldenhaftem – aber nicht immer erfolgreichen – Kampf mit den Tücken der deutschen Aussprach ließ vor allem Jooil Choi mit seiner kräftigen Stimme aufhorchen. Michael Ische nimmt durch Wohlklang und überzeugende Darstellung für sich ein. Dank der Inszenierung hatte sie auch die Lacher auf Ihrer Seite. Zu Recht heimst Bettina Jensen als Agathe den größten Publikumszuspruch ein. Neben traumhaft schönem Gesang macht sie auch im Lippenstiftduell mit Ännchen eine gute Figur.

    Abgerundet wird das Ensemble durch Jörg Sabrowski, Atiila Kovács, Trond Gudevold und Simon Pauly, die mit dem wie immer hochklassig singenden und spielenden Chor über alle Höhen und Tiefen der Bühne kraxeln.

    Nächste Vorstellungen: 23.11.03, 05., 21., 26.12.03

    (Marcus Semerau)

  • Frank Hilbrichs düstere Analyse von Webers “Freischütz” am Kieler Opernhaus

    Zur Wiedereröffnung des teilrenovierten Kieler Opernhauses hatte am Sonntag mit Carl Maria von Webers romantischer Oper “Der Freischütz” ein besonders populäres Stück Premiere. Während die musikalische Seite der Aufführung große Zustimmung fand, baute sich im Premierenpublikum ein ziemlich breite Unmutsfront gegen Frank Hilbrichs konsequent durchgehaltene psychologisierende Lesart auf.

    Der Mann hat schon während der Ouvertüre verloren, als er sich noch unruhig im Schlaf wälzt. Aufgeschreckt in die Wirklichkeit – seine subjektiv verengte Wahrnehmung der Wirklichkeit vielmehr – begegnet dem von Versagensängsten gepeinigten Max die heillose Welt unserer Tage, eine gnadenlose Leistungsgesellschaft, die sich zu Tode amüsiert und alle paar Tage neue dummdreiste Medien-Idole schnitzt. Weil die Grundwerte von Glaube, Liebe, Hoffnung immer mehr abhanden kommen, die Welt längst entzaubert ist, läuft über der Bühne nicht umsonst die panische Max-Frage “lebt kein Gott” und verkehrt sich in der Endlosschleife in die Antwort: “kein Gott lebt”.

    Der Gastregisseur Frank Hilbrich hat dieses trostlose Bild in den romantischen Tiefenschichten der populären Oper Der Freischütz von Carl Maria von Weber entdeckt, dort, wo schon für einen Adorno das Grauen begann, ein “Zauber aus der Frühzeit der entzauberten Welt”. Hilbrich ist nicht der erste und wird nicht der letzte sein, der eine psychologische, ja psychopathologische und gesellschaftskritische Interpretation wagt und wagen darf, weil man sonst Gefahr läuft, das Werk als hübsches Biedermeier-Jägerlatein zu unterschätzen. Für Max, dem ein vorsichtiger Mehrzad Montazeri seine immer noch angeschlagene Tenorstimme leiht, geht es beim Wettschießen um viel mehr als die Braut Agathe und das angehängte Erbe. Es geht um Potenz, Daseinsberechtigung, Selbstwertgefühl.

    Man kann Hilbrich und seinem assoziativ arbeitendem Team einiges vorwerfen: Dass sie Verwirrung stiften, weil sie en detail zu viel wollen; dass sie sich nicht auf Max’ Tagesalptraum konzentrieren; auch dass sie undurchsichtig die “Theatersprache” wechseln, mal den Chor stilisiert einfrieren, mal “reales” Ausspielen fordern; oder dass sie ein eindeutiges Lichtkonzept vermissen lassen. Auch wird dem Zuschauer viel Vorwissen abgefordert. Die Vorab-Lektüre des lesenswert zusammengestellten Programmheftes (Chefdramaturg Wolfgang Haendeler) ist daher unbedingt zu empfehlen. Eines aber kann man der Oper Kiel kaum vorwerfen: Die Regie hätte ihre unbequeme Lesart nicht konsequent bis zum bitteren Ende durchgeführt.

    Das bösartige Ganze darf hier nämlich nicht “freudig” schließen. Der Eremit (eindrucksvoll schmierig und geschmeidig: Trond Gudevold), schon eine vom Komponisten reduzierte, selten glaubhafte Figur im Kindschen Libretto, die abrupt alles zum Guten (ver)dreht, bleibt hier ein falscher Autogramm-Prophet der Pop- und Scientology-“Kultur” – so echt wie das Plastik-Furnier auf den abgestorbenen Bäumen in Hugo Gretlers sehr geschickt wandelbarem Einheitsbühnenraum. In dieser fatalen Juke-Box, angefüllt mit bierseligem menschlichem Aggressionspotential unter großkotziger Führung (Simon Pauly als Kilian, Jörg Sabrowski inklusive hohem gis als Ottokar, Ks. Attila Kovács als Kuno) ist es nur ein kleiner Schritt, aus einem dekorierten Gildeschützen einen Amokläufer von Erfurt zu machen. In der Leichenkeller-Wolfsschlucht wird das schon mal durchgespielt. Wer will sich da nicht die Kugel geben?

    Weil die Regie alle Fluchttüren in eine biedermeierliche Kulinarik zuschlägt, hat die Musik es nicht leicht, die Stimmung des bilderrätselnden und oft unangenehm berührten Festpublikums zur Neueröffnung des teilrenovierten Kieler Opernhauses zu heben. Dabei ist es vom ersten Aufschwellen im Orchestergraben an ein Vergnügen, den Philharmonikern und seinem debütierenden Generalmusikdirektor Georg Fritzsch auf ihrem hochemotionalen, mal drängenden, mal gewagt retardierten, immer farbsatten und doch meist sängerfreundlichen Weg durch die reiche Partitur Webers zu folgen. Gleiches gilt für den von Jaume Miranda reich gestuft einstudierten Opern- und Extrachor.

    Während der von Jooil Choi grandios bassbösewichtig gesungene und entsprechend mit Applaus überschüttete Kaspar als verschlagener Verführer eine für den Freischütz typische Charakter-Schablone als Spiegelfigur Agathes bleibt, seine Beweggründe als übergangener Erbe sich allenfalls am silbernen Beinkleid (auch Stein des Anstoßes: die Kostüme von Ines Rastig) festmachen lassen, profitieren die beiden weiblichen Hauptpartien von konzeptionellen Seitensprüngen. Auch Agathe widmet die Regie nämlich eine – vornehmlich sexualpsychologische – Angststudie. Bettina Jensen nutzt sie und ihre wunderbar weich flutende, wenn nötig aber auch kraftvoll metall-legierte Sopranstimme zu einem eindrucksvollen Portrait, serviert besonders die Stimmungsumschwünge in ihren Arien, wunderbar einfühlsam unterfüttert vom Orchester, mit stupender Gestaltungskraft.

    Als unbekümmertes Gegenbild mit federleichtem Unernst, der in den köstlich ironisierten Jungfernkranz-Reigen übernommen wird (adäquat: Ilka von Holtz, Anne Krautwald, Maria Meyer, Cornelia Möhler), brilliert Michaela Ische als Ännchen und kommt beim Applaus fast ein wenig kurz. Dabei entspricht sie als munter zwitschernder Soubretten-Sopran voll dem Zuschnitt der Partie und bezaubert als bodenständige Göre, die den bleischwangeren Wahn-Sinn um sie herum kopfschüttelnd registriert. Im und am Kieler Opernhaus jedenfalls scheiden sich wieder die Geister. Ist das nicht spannend?

    C.M.v.Weber: Der Freischütz. Oper Kiel. Regie: Frank Hilbrich, Bühne: Hugo Gretler; Kostüme: Ines Rastig, Musikalische Leitung: Georg Fritzsch. Termine: 23. November, 5., 7., 21., 26. Dez. Karten: 0431 / 95 0 95 www.theater-kiel.de

    Von Christian Strehk

  • 찬일씨의 홈페이지에 들어오면 항상 도전하는 모습에

    저도 많이 도전을 받습니다. 항상 공부하는 자세가 맘에 들고요.

    겨울 …건강 하시고요… 샤론이와 찬은씨도 건강하길 빌께요.

    한줄의견          
    석찬일 반가와요. 하지만 뭐가 도전적으로 비춰졌는지 아무리 생각해봐도 모르겠네요. 하여튼 좋은 말씀 같아서 감사드립니다. ^^ 추운 겨울에 태운씨와 부선씨 그리고 시온이 모두 건강하세요. 03-11-14 06:46

  • 샤론이는 밤에 잘 때 기저귀를 하기 싫어한다. 아마 축축한 느낌이 싫어서라 생각하지만, 특별히 샤론이가 기저귀를 하기 싫어하는 날은 샤론이가 잠이 든 후, 기저귀를 채워준다.

    하루는 잠이 든 후, 기저귀 채워주는 것을 잊었는데, 샤론이가 우는 소리에 불을 켜고 보니, 침대 이불에 실례를 하고는 축축해진 옷 때문에 깨었는듯했다.

    오늘도 밤잠을 자고 싶어하는 샤론이를 재우려고 침대에 눕힌 후, 나는 옛날 이야기를 해 주었다.
    “옛날 옛날에~
    아주 먼 옛날에~
    호랑이가 담배 피던 시절에~”

    이야기는 특별한 주제도, 내용도 없이 그냥 대충 흘러나왔다.
    샤론이는 내가 한 소절씩 이야기를 하면 “예”라고 반응을 보였다.

    “초원에는 예쁜 꽃들과 풀들이 바람에 하늘거렸어요~.”
    “예~”

    “시냇물에는 물고기들이 헤엄치고 놀았어요~.”
    “예~”

    “나무에는 새들이 날아와서 지저귀고 있었어요.”
    “예~.”라는 대답을 기대했으나 나의 예상은 빗나갔다.

    샤론이는 갑자기 내게 이렇게 말했다.
    “아빠. 샤론이 기저귀 해줘~.”

    ‘새들이 지저귀고 있었다’는 것이 샤론이에게는 ‘새들이 기저귀하고 있었다’고 이해가 되었나보다.

    이날은 아주 수월하게 샤론이가 잠들기 전에 기저귀를 채워주었다.

    – 오마니(61.98.143.3) 아이고 귀여운것 어쩌면 기저귀로 들렸을까^^^ 새들이 기저귀했으니까 샤론이도 기저귀하고 잘려고 했는 모양이지 ^^^ 2003-11-16 15:25:56
    – 며느리(80.134.176.107) 샤론이가 요즘은 말을 아주 잘 한답니다. 말도 잘 알아 듣구요. 요즘은 아빠를 “여보” 라고 부른 답니다. 2003-11-23 03:28:30
    – 며느리(80.134.176.107) 아마도 제가 그렇게 부르는 것을 듣고 그런가 봅니다. 그리고 할아버지 사진을 보면 아직도 ” 아버님” 이라고 부릅니다. 2003-11-23 03:31:13
    – 오마니(61.98.143.3) 아빠를 여보라고 부르고 할아버지를 아버님이라고 부른는것은 지도 그렇게 불러야 되는줄 알고 (그것이 이름인줄 아는모양이지^^^)그렇게 부르니 정말 귀엽구나 ^^^. 2003-11-23 18:55:27

  • 사진으로 보니 샤론이가 예쁘게 살이 오른것 같아요.

    요즘엔 잘 먹는 모양이군요. 참 많이 컷어요

    우리 시온이도 열심히 잘 먹고 잘자고 그리고 잘 싸고^^

    전 한국에 잘 다녀왔구요, 그리고 다시 잘 적응해서 지내고 있어요.

    시온 아빠는 저희가 왔다고 디게디게 좋아해요.

    여기 빌레펠트에는 10월달에 첫눈이 펄펄 내렸었는데, 킬은 어땠나요?

    찬은아 ! 잘지내지?  몸조리 잘하고 너무 맘고생하지마라..

    시온아빠 쉬는 날이 있으면 한번 가자고 하고 있는데 그게 언제가

    될지 모르것다.

    암튼 몸 잘 챙기고 전화로 또 연락하자.

    찬일씨 그럼 안녕히…..

    한줄의견          
    석찬일 시온이도 엄청 많이 자랐네요. 이제 총각티가 나는듯. 흐흐흐… 정말 한번 만나봐야 할텐데… 그날이 하루 빨리 오기를 바랍니다. 03-11-11 00:55
    샤론맘 여전히 잘 안 먹지만 그래도 건강하게 잘 자란다우…시온이는 정말 많이컸네…쉬는날 있으면 꼭 놀러 왔음 좋겠다. 종종 소식 주길……. 03-11-23 03:24
    시온엄마 그래 잘지내는구나, 좀전에 전화했더니 없구만 ! 샤론이가 정말 다컸구나. 교회에서 찬양도하고.. 시집보내라 ㅋㅋㅋ 한번 꼭 봐야할터인데… 03-11-25 00:48